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Autoverkauf: Diese Tipps solltest Du unbedingt beachten

So bekommst Du den besten Deal für Deinen Gebrauchten

Beim Autoverkauf muss alles stimmen, damit es zum Vertragsabschluss kommt. Mit unseren Tipps seid Ihr auf alles gefasst.

Der Markt für Gebrauchtwagen ist so vielfälig wie unübersichtlich. Wer noch nie ein Auto verkauft hat und deshalb über keinerlei Erfahrung verfügt, kann sich schnell überfordert fühlen. Mobile.de, Autoscout24, eBay Kleinanzeigen - oder doch ein klassisches Inserat oder gleich der Gang zum Händler? Wer sich diese und andere Fragen nicht schon zu Beginn stellt, verpasst unter Umständen den besten Deal für seinen Gebrauchten, falls er nicht gleich auf seinem Auto sitzenbleibt. Daher gilt: gründliche Vorbereitung ist Trumpf. Wir haben die besten Tipps für einen erfolgreichen Gebrauchtwagenverkauf für Euch zusammengestellt.

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Erster Schritt beim Autoverkauf: Preis festlegen und Wert ermitteln

Eure erste Überlegung vor dem Verkauf sollte dem Preis gelten. Was wollt Ihr mindestens für Euer Auto bekommen? Hier gilt aber: realistisch bleiben! Auch wenn Ihr mit Eurem Auto zahlreiche schöne Erinnerungen verbindet - potentielle Käufer suchen immer nach dem besten Deal. 

Anschließend solltet Ihr Euch über den ungefähren Wert Eures Autos informieren. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum Beispiel könnt Ihr Euch bei der Autowerkstatt Eures Vertrauens informieren. Wesentlich naheliegender ist selbstverständlich eine Recherche auf den gängigen Verkaufsplattfomen wie "mobile.de" oder "autoscout24" - schließlich spielt beim Gebrauchtwagenverkauf heutzutage die Musik ohnehin hauptsächlich im Internet.

Das beeinflusst allerdings auch die Preisentwicklung: Meist lassen sich potentielle Käufer die Angebote nach den Preisen sortiert anzeigen. Habt Ihr Euren Wagen also mit einem relativ hohen Preis gelistet, landet Euer Inserat weit hinten auf der Liste und Ihr habt eventuell das Nachsehen. 

AutoScout24, eBay oder Inserat - Wo verkauft Ihr Euer Auto zum besten Preis?

Einschlägige Online-Plattformen wie "AutoScout24" oder "eBay" garantieren Eurem Inserat fraglos die maximale Öffentlichkeit. Die massive Konkurrenz, die dort insbesondere bei beliebten Modellen herrscht, bedeutet aber auch: Im Zweifelsfall macht der günstigste Anbieter das Rennen. 

Ein besserer Preis lässt sich beim Verkauf über eine Anzeige in der Lokalzeitung oder dem örtlichen Anzeige-Blatt erziehlen. Entscheidender Vorteil für den Käufer: Er muss zur obligatorischen Probefahrt keine weite Anreise auf sich nehmen, sondern kann Euch meist bequem mit Bus und Bahn erreichen.

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Allerdings solltet Ihr bedenken, dass Ihr damit deutlich weniger potentielle Kunden erreicht und meist für die Anzeige bezahlen müsst. Inzwischen etabliert sich auch "eBay Kleinanzeigen" zunehmend als kostenlose und lokale Alternative für den Autoverkauf. Allerdings herrscht hier noch immer ein gewisser Wildwuchs. Sowohl für Käufer, als auch für Verläufer ist also eine gewisse Vorsicht angebracht.

Wenn Euch diese Möglichkeiten zu aufwendig sind, bleibt immer noch der Gang zum Händler. Hier winkt Euch ein guter Preis, wenn Ihr gleich einen Neuwagen mitnehmt. Einen neuen Kunden lässt sich der Händler meist gerne eine Stange Geld kosten. Auch bei Sonderaktionen sind oft lukrative Eintauschprämien drin. 

Soll es nicht gleich ein Neuer sein, bleibt noch der Gebrauchtwagenhändler. Hier winken allerdings keine Spitzenpreise. Schließlich ist der Händler meist auch auf einen Verkauf im Internet angewiesen - und will im Idealfall auch selbst noch einen Gewinn machen. Bei älteren Autos mit hohem Kilometerstand ist diese Möglichkeit dennoch oftmals die beste Alternative. Denn solche "Oldies" stoßen beim Neuwagenhändler meist auf wenig Interesse. 

Verkauf und Vertrag - Der Teufel steckt im Detail

Ihr habt einen Interessenten gefunden und es besteht grundsätzliche Handelseinigkeit? Dann heißt es trotzdem: nichts überstürzen. Denn auch hier lauern einige Fallstricke. Zunächst solltet Ihr dafür sorgen, dass Euer Kaufvertrag möglichst wasserdicht ist. Das geht am besten mit einem Vordruck, wie ihn beispielsweise der ADAC anbietet. Achtet auch darauf, dass Name und Adresse des Käufers korrekt im Kaufvertrag vermerkt sind. Auch Datum und Uhrzeit sind extrem wichtig - baut der neue Besitzer nämlich sofort einen Unfall, seid Ihr auf der sicheren Seite.

Was sich eigentlich von selbst versteht: Natürlich seid Ihr verpflichtet, dem neuen Besitzer eventuelle Schäden anzuzeigen, sofern sie Euch bekannt sind. Der Käufer kann den Vertrag sonst für ungültig erklären. 

Zu guter Letzt meldet Ihr den Verkauf Eurer Versicherung und der Zulassungsstelle. 

Ist alles erledigt, hat Euer Auto einen neuen Besitzer - und Ihr könnt Euch über eine schöne Finanzspritze freuen. Aber denkt immer daran: Nicht alles auf einmal ausgeben. 

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