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Audi A3 Sportback, Halbseitenansicht von vorne, fahrend, rot Foto © Audi
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"Premium" - Entscheidet der Preis?

Audi A3 Sportback (2017): Konfigurator-Test und Preis-Check

Der Audi A3 Sportback ist die Fließheck-Variante des Luxus-Kompakten. Kann er seinem eigenen Image gerecht werden?

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Audi A3 (8V) - "Premium" auf probater Basis

Seit über 20 Jahren ist er nun schon unterwegs. Und läuft und läuft. Die interne Typenbezeichnung der aktuellen dritten Generation des Audi A3 lautet "8V". Die Edition folgte ab dem Jahr 2012 auf die beiden Vorgängermodelle, den Audi A3 "8L" (1996-2003) und den Audi A3 "8P" (2003-2013). Geht man nach dem Turnus, dürfte der 8V noch für einige Jahre seine Domäne in der Kompaktklasse behaupten, vor allem da er erst im Mitte 2016 eine Facelift-Aktion hinter sich gebracht hat und nun mehr als je zuvor mit seinen Segment-Rivalen um die Wette strahlt. 

Audi A3, Frontansicht, stehend, abgedunkelt
Foto © Audi

Der Erfolg gibt ihm bislang recht. "Audi A3" ist schon fast zum geflügelten Begriff geworden, steht für Style, Kraft, Ausdauer und auch Status. Dabei hat es seinem Image nicht geschadet, dass er eigentlich auf dem probaten Modularen Querbaukasten (MQB) des Volkswagenkonzerns basiert - genauso wie der VW Golf, den man als Audi-Verehrer immer gern in die Ecke der "Allerweltskarossen" schiebt. Den "Premium"-Ruf hat Audi ja schon lange. Das hat sich nun jüngst Volkswagen selbst so verbrieft. Ob es Sinn macht, noch einmal das zu wiederholen, was ja ohnehin landauf, landab wie selbstverständlich wahrgenommen wird, sei dahingestellt. Tatsache ist jedenfalls, dass jedes Audi-Modell, gleich ob Q2, Q3, A4 oder eben der A3, den Eigenanspruch hegt, etwas Besonderes zu sein. Das weckt Begehrlichkeiten. Ist so! Und der A3 steht dabei an prominenter Stelle. Und das schon seit seiner Markteinführung anno 1996.

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Wie steht es also um das aktuelle Modell Audi A3 8V? In unserem Driven!-Konfigurator-Check wollen wir uns das Mobil einmal genauer anschauen. Genauer gesagt: Die Variante mit Fließheck, den Audi A3 Sportback. Kann er seinem eigenen Image nachkommen? Oder ist alles bloß heiße Luft? Wohl noch wichtiger: Wie und ab wann kann man beim A3 Sportback eigentlich wirklich von "Premium" sprechen?

Audi A3 Sportback, Frontansicht, fahrend, blau
Echter Hingucker: Der Audi A3 Sportback in der Ausstattungslinie "sport" - erkennbar an den Lufteinlässen in Aluminiumoptik. - Foto © Audi

Audi A3 Sportback: Maße im Vergleich zu A3 Cabrio und A3 Limousine

Audi A3 Sportback, Designskizze
Foto © Audi

"Audi A3": Viele identifizieren den Begriff pauschal mit der Limousine, heißt: Stufenheck. Dass es den Kompakten ebenfalls als Cabriolet gibt, ist dann schon etwas weniger bekannt. Der A3 mit "Fließheck", gemäß dem Sprachgebrauch, nennt sich Sportback. Das nur, damit das nun klar ist. Aber was ist der Unterschied zwischen den Dreien? Nein, es ist nicht einfach "Stufenheck", "Fließheck" oder "Klappdach". Die Differenzen liegen genauso gut in den Dimensionen, den Abmessungen des Audi A3. Und die lauten wie folgt in Länge, Breite und Höhe:

  • Audi A3 Limousine: 4,46 x 1,80 x 1,42 Meter
  • Audi A3 Cabrio: 4,42 x 1,79 x 1,41 Meter
  • Audi A3 Sportback: 4,31 x 1,76 x 1,43 Meter

Man sieht, dass der Sportback am kürzesten ist und zwar um mehr als zehn Zentimeter, verglichen mit dem Cabrio; und sogar um ganze 15 Zentimeter kürzer als die Limousine. Auf Fotos mag das oft anders rüberkommen. Und vor den ersten Überlegungen, welcher "A3" es denn sein darf, sollte man sich eben dies natürlich vor Augen halten. Es sei denn, man hat ohnehin genügend Stellplatz in der heimischen Garage und scheut weder die Enge des Staus noch die des dichten Stadtverkehrs. In der Motorenpalette unterscheiden sich die drei Varianten hingegen nicht gravierend. Das Leistungsspektrum reicht bis auf 184 PS. Bei Limousine und Sportback ist das Antriebsangebot sogar zahlenmäßig identisch: fünf Diesel und fünf Benziner stehen zur Auswahl. Sehen wir uns die Maschinen etwas genauer an!

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Audi A3 Sportback: Motoren und Preise

Audi A3 Sportback, Ansicht TSFI-Motor
Kraft unter der Haube: der Audi A3 quattro 2.0 TFSI-Antrieb mit seinen 190 PS. - Foto © Audi

Benziner:

  • 1.0 TFSI: 85 kW/116 PS, Verbrauch: 4,4 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 25.350 €
  • 1.4 TFSI: 110 kW/150 PS, Verbrauch: 5,0 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 27.300 €
  • 1.0 TFSI: 85 kW/116 PS, Verbrauch: 4,4 l/100km, 7-Gang-S tronic – ab 27.350 € 
  • 1.4 TFSI: 110 kW/150 PS, Verbrauch: 4,8 l/100km, 7-Gang-S tronic – ab 29.300 €  
  • 2.0 TFSI (quattro, Allrad): 140 kW/190 PS, Verbrauch: 5,7 l/100km, 7-Gang-S tronic – ab 35.850 €

Diesel: 

  • 1.6 TDI: 85 kW/116 PS,  Verbrauch: 4,0 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 28.350 €     
  • 1.6 TDI: 85 kW/116 PS,  Verbrauch: 3,9 l/100km, 7-Gang-S tronic – ab 30.350 €    
  • 2.0 TDI: 110 kW/150 PS, Verbrauch: 4,2 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 30.550 €
  • 2.0 TDI: 110 kW/150 PS, Verbrauch: 4,3 l/100km, 7-Gang-S tronic – ab 32.550 €    
  • 2.0 TDI (quattro, Allrad): 135 kW/184 PS, Verbrauch: 4,9 l/100km, 7-Gang-S tronic – 38.300 €
Audi A3 Sportback, Illustration, rot
Foto © Audi

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In diesem ersten Konfigurator-Punkt gehen nach dem Ausschlussverfahren vor: schlappe 116 PS sollten es für unseren Audi A3 Sportback schon mal nicht sein! Und da das Dieselgespenst immer noch irgendwo in den Lüften schwebt, wenden wir uns lieber den Benzinern zu. Nicht lange, dann ist unsere die Entscheidung gefallen: Der 1.4 TFSI-Benziner mit 150 PS und Automatik-Getriebe (7-Gang-S tronic) kommt unseren Vorstellungen am besten entgegen - 29.300 Euro. Im aktuellen Audi A3 Sportback-Preis-Spektrum von 25.350 bis 38.300 Euro liegen wir damit gut in der Mitte. Die Maschine schluckt 4,8 Liter Sprit auf 100 km, im kombinierten Verbrauch immerhin sogar um 0,2 Liter weniger als der gleiche Motor mit 6-Gang, zumindest laut den Herstellerangaben. Dazu ist er in die CO2-Effizienzklasse "A" eingestuft, besser als der 6-Gang-Motor im Vergleich, der unter "B" rangiert. Gut so! Im Konfigurator gehen wir deswegen auch gleich weiter zu den Ausstattungs-Varianten des A3 Sportback.

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Audi A3 Sportback: Ausstattungsvarianten

Genauso wie bei der Audi A3 Limousine oder beim Audi A3 Cabrio werden uns beim Sportback drei Ausstattungslinien zur Auswahl gestellt: die "Standardausstattung" (Basismodell), "Design" sowie "Sport". Wie die Namen natürlich schon vermuten lassen, sind die einzelnen Varianten auf das spezielle Interesse der Audi A3 Sportback-Kunden ausgelegt. Bei den beiden höherrangigen Ausstattungsvarianten, Audi A3 "Design" und "Sport", darf man deshalb jeweils 1.900 Euro mehr mit einberechnen. Der konkrete Unterschied zwischen den dreien ergibt sich im Vergleich des Ausstattungsinhalts. Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf die Serienausstattung des Basismodells.

Audi A3 Sportback: Inhalte der "Standardausstattung" 

  • Xenon plus
  • Wärmeschutzverglasung
  • Dekoreinlagen in Micrometallic silber
  • Sportlenkrad
  • Klimaanlage (manuell)
  • MMI Radio plus
  • acht Passiv-Lautsprecher
  • AUX-IN-Anschluss
  • Bluetooth-Schnittstelle
  • Anfahrassistent
  • Start-Stop-System

Im Vergleich zur Basisausstattung anderer Kompaktwagen ist hier schon recht viel mit drin. Dass nämlich eine Klimaanlage bereits beim Einstiegsmodell serienmäßig verbaut ist, mag man für eine Selbstverständlichkeit halten, ist aber bei weitem nicht immer so! Das nur als Beispiel. Wärmeschutzverglasung, Anfahrassistent oder das hochwertige MMI Radio plus sind Serienmerkmale, die wir wirklich richtig gut finden. Auch die übrigen Basis-Features überzeugen und sind ein ordentlicher, solider Grundstock, auf dem sich gut aufbauen lässt. Bis hierhin ist der A3 Sportback schon mal ein angenehmer Traum, der von uns aus gerne so weitergehen darf. Was ist mit den Modellen Audi A3 Sportback "Design" und "Sport"? Wohlgemerkt sind beide ja um 1.900 Euro teurer als die Standardausstattung. Was haben sie also noch zusätzlich so alles drin?

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Audi A3 Sportback "Design" und "Sport"

Audi A3 Sportback "Design"

  • Aluminium-Gussräder im 10-Speichen-Turbinen-Design, Größe 7,5 J × 17, mit Reifen 225/45 R 17
  • Glanzpaket (mit dynamischen Akzentuierungen für Innen und Außen)
  • Dekoreinlagen 3D-Optik Luv, titangrau
  • Einstiegsleisten mit Aluminiumeinlage
  • Aluminiumoptik im Interieur
  • Multifunktions-Sportlederlenkrad im 3-Speichen-Design
  • Lichtpaket (u.a. zusätzliche Beleuchtungseffekte innen und außen)

Audi A3 Sportback "Sport"

  • Sportsitze vorn
  • Aluminium-Gussräder im 5-Arm-Design, Größe 7,5 J x 17, mit Reifen 225/45 R 17
  • Vordersitze höheneinstellbar, mit ausziehbarer Oberschenkelauflage
  • Dekoreinlagen Aluminium Mistral
  • Aluminiumoptik im Interieur
  • Sitzbezüge in Stoff Rallye
  • Multifunktions-Sportlederlenkrad im 3-Speichen-Design
  • Fahrerinformationssystem (Bordcomputer mit Kurz- und Langzeitspeicher)
  • Sportfahrwerk
  • Audi drive select

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Unser Urteil über diese zusätzlichen Ausstattungsmerkmale von "Design" und "Sport" fällt etwas nüchtern aus. Es stimmt durchaus, was allein die Begriffe schon ankündigen: Beide Ausstattungsvarianten sind jeweils auf eine spezielle Zielgruppe zugeschnitten und weiten gegen den Aufpreis der 1.900 Euro ihre Serienmerkmale entsprechend aus. Allerdings wirkt das auf uns - in beiden Fällen - weniger wie ein deutlich abgehobener Zugewinn an Luxus oder Nützlichkeit. Viel eher nehmen sich beide Linien wie die Rohlingsfassungen für die Ausrichtung auf spätere Zusatzausstattungen aus - halt eben bloß spezifisch im Sinne des jeweiligen Geschmacks: elegant oder sportlich. Schlicht und einfach. 

Aus diesem Grund möchten wir auch im Konfigurator bei der Basisausstattung bleiben, da sie - wie gesagt - ohnehin schon einiges enthält, dass dem gehobenerem Bedürfnis entgegenkommen dürfte. Wir ersparen uns die Investition der erwähnten 1.900 Euro und stecken das Geld lieber in die Sonderausstattung unseres eigenen Geschmacks, da diese - wie wir noch sehen werden - für unseren Audi A3 Sportback ohnehin recht teuer werden kann, wenn man nicht aufpasst. Zwischenstand bis hierhin: 29.300 Euro - unverändert.

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Audi A3 Sportback: Farben und Lacke

"Ibisweiß" und "Brillantschwarz" sind gratis. Darüber hinaus wird es bei den Lackierungen des Audi A3 schnell kostspielig, denn unter 700 Euro geht bei den Metallic-Farben nichts. Davor ist preislich noch das "Vegasgelb uni" eingegliedert, aber das geht gar nicht! "Arablau Kristalleffekt" nennt sich die zweitnobelste Wahlfarbe. 1.000 Euro sind für diese echt tolle Option fällig. Und die Spitzenlackierung "Daytonagrau Perleffekt" ist erst für 2.400 Euro Aufpreis zu haben. Normalerweise tendieren wir von Driven! bei diesem Konfigurator-Punkt eher zu den mittelpreisigen Farben, da sich hier eigentlich immer was Tolles findet. Doch müssen wir im Fall des Audi A3 zugeben, dass dem Auto schon das aufpreislose "Ibisweiß" richtig gut zu Gesichte steht! Wer in dem Bereich sparen möchte, kann also nach unserer Ansicht ausnahmsweise einmal auf eine teure Zuwahl verzichten – und das mit gutem Gewissen.

Audi A3 Sportback, Seitenansicht, stehend, weiß
"Ibisweiß" nennt sich diese aufpreisfreie Grundfarbe, die dem Audi A3 Sportback auch tatsächlich gut steht! Ein schlechtes Spar-Gewissen braucht man hier nicht haben. - Foto © Audi

Von Brillantschwarz möchten wir dagegen abraten. Geschmackssache? Sicherlich! Doch kennt wohl auch jeder die Probleme, die derartig schlichtes Schwarz auch mitbringt, vor allem im Sommer. Möchte man sich dennoch etwas Aufpreisiges in puncto Lackierung gönnen, würden wir persönlich eher zu etwas auffälligeren Nuancen neigen. Warum nicht "Nanograu Metallic" anstatt der anderen aufgebotenen Klassiker wie "Florettsilber Metallic" und dergleichen?

Audi A3 Sportback, Halbseitenansicht von hinten, stehend, blau
Der Sportback in "Arablau Kristalleffekt": Richtig toll, aber mit 1.000 Euro extra auch richtig preisklassig! - Foto © Audi

Beim Durchstöbern und Abgleichen der Lackierungen für unseren Audi A3 Sportback bleiben wir aber dann doch laufend am echt tollen "Tangorot" hängen. Nach gewohnter Manier sind wir also doch wieder im aufpreisigen Bereich gelandet. Sei’s drum! Ohne lange noch mit unserem Gewissen zu hadern, wählen wir im Konfigurator die elegant-feurige Metallic-Lackierung aus. Die 700 Euro sind es uns für den hochbeinigen A3 wert. Wie das dann kommt, haben wir Euch im Folgenden auch in der Audi A3-Bildergalerie zusammengestellt...

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Audi A3 Sportback: Bilder-Galerie

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Audi A3 Sportback: Konfigurator-Fallen beim Interieur?

Teilleder "felsgrau", Teilleder "kastanienbraun" oder Teilleder "schwarz". Das sind schon einmal drei der kostenlosen Standard-Optionen bei der Wahl des Sitzbezugs. Wer bei Teilleder die Nase rümpft, kann sich genauso gut für Milano-Leder entscheiden – ebenfalls ohne Aufpreis und in derselben farblichen Ausführung: Schwarz, Felsgrau oder Kastanienbraun. Immer noch nicht das Richtige? Zwei Alcantara/Leder-Kombinationen sind ebenfalls optional erhältlich, daneben noch der Stoffbezug "Index schwarz". Noch einmal betont: Bis hierher ist alles frei von Zusatzkosten! Oder doch nicht? Stopp! Man darf sich von der Konfigurator-Angabe "0 €" nicht blenden lassen!

Sieht man nämlich vom Stoff-Bezug "Index schwarz" ab, sind alle weiteren Wahloptionen durchaus kostenpflichtig! Macht man bei "Teilleder" das Häkchen, heißt es: "Das wird auch gewählt: Teilleder" - für 850 Euro! Klickt man auf die Alcantara/Leder-Kombination, sind schon 1.100 Euro fällig. Noch teurer wird es bei der Lederausstattung "Milano": 1.650 Euro Aufpreis sind dafür zu löhnen. Also Vorsicht! Auch bei der Audi A3 Sportback gilt die Devise: Mehrwert ist mehr wert! Sprich: kostet zusätzlich.

Audi A3 Sportback, Cockpitansicht
Foto © Audi

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Wer folglich beim Inneren sparen will, muss ich zwangsläufig mit zwar standardisiertem, aber dennoch schon höherwertigem Stoff begnügen. Der Dachhimmel kommt ab der Grundausstattung ebenfalls in Stoff, "felsgrau". Die Dekoreinlagen sind bereits ab der Basis in "Micrometallic silber" gehalten. 

Obwohl wir uns zunächst etwas verunsichert, ja, vom Konfigurator ein bisschen auf's Glatteis geführt fühlen, besinnen wir uns jetzt auf unsere eigentliche Absicht, der Audi A3 Limousine zu gönnen, was ihr auch sicherlich zusteht - nämlich eine durchaus etwas höherwertige Innenoptik. Und wenn wir dafür investieren müssen, ist das halt einmal so. Es geht hier schließlich nicht um irgendein beliebiges Lebensabschnittsgefährt, es geht um den Audi A3! Spätestens bei dem Gedanken erwacht wieder der Idealismus in uns. Zumindest Teilleder sollte es nun doch sein, "felsgrau", standesgemäß. 850 Euro scharf. Noch was: Klicken wir diese Option im Audi-Konfigurator an, wird sogleich angezeigt, dass unser Teilleder-Ausstattungswunsch nicht ohne das Ablage- und Gepäckraumpaket (120 Euro) in Erfüllung gehen kann. Na ja, der Betrag macht zwar das Kraut auch nicht mehr fett, und wir nehmen ihn daher im wahrsten Sinne des Wortes in Kauf. Trotzdem bleibt ein leichter Beigeschmack und die Frage: Warum hat man uns das nicht schon vorher irgendwie angedeutet? 

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Audi A3 Sportback: Zubehör und Sonderausstattung 

Audi wäre nicht Audi, würde uns die Ingolstädter an der Stelle nicht eine ganze Litanei an Zurüstmöglichkeiten bietet. Das gilt insbesondere für unsere Audi A3 Limousine in der basalen Standardausstattung. Nimmt man einmal den Konfigurator-Punkt "Interieur", den wir ja vorhin schon abgehandelt haben, aus der Rechnung, verbleiben weitere 89 Optionen im Bereich Zubehör und Sonderausstattung zum Ankreuzen übrig. Das ist eine gewaltige Anzahl, aber eben bei Audi nicht unüblich. Was bloß nehmen bei dem Angebot?

Sitzheizung für vorne? Ja, bitte! 340 Euro kostet der Spaß, wobei "Spaß" ja keineswegs das richtige Wort sein dürfte. Nochmal Klartext: Es geht um den Audi A3 Sportback! Und geht man nach der neuesten Markenausrichtung von Volkswagen, wonach "Audi" gleich "Premium" ist, sollte doch "Premium" ja gleichzeitig auch "Luxus", so will man meinen. Konkret: Luxus im Mindestmaß! Ein "Luxus"-Schlitten wie der A3 Sportback braucht ein Feature wie die Sitzheizung, sonst wäre er keiner! Zumindest nicht, was wir darunter verstehen, und die Allgemeinheit wohl schon gar nicht. Die Option ist, nebenbei erwähnt, ebenso wenig bei den Ausstattungslinien "Design" oder "Sport" in Serie verbaut. Doch bevor wir uns noch weiter in das Detail hineinsteigern, wollen wir sehen, was in puncto Sonderausstattung und Zubehör noch so alles für unseren Audi A3 Sportback möglich ist.

Audi A3 Sportback, Fahrerinformationssystem, Nahaufnahme
Das Fahrerinformationssystem mit 7 Zoll-Farbdisplay gibt‘s ab der Basisversion des Audi A3 Sportback für 340 Euro Aufpreis. - Foto © Audi

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Wählt man bloß das Connectivity-Paket (890 Euro) sowie die Audi A3 S-line selection dazu, landet man kombiniert bereits auf 3.590 Euro Aufpreiskosten. Wie erklärt sich der Preissprung? Nun, der Konfigurator wählt zum Connectivity-Paket gleich das Audi smartphone interface (350 Euro) ganz automatisch dazu. Darüber hinaus sind noch einmal 150 Euro für einen der drei zur Auswahl stehenden Medien-Adapter fällig. Eine Masche? Nun, die Regeln des Konfigurators geben es halt so vor. Außerdem sind die zusätzlichen Posten wegen ihrer Nützlichkeit und ihrem bewährten Funktionswert nun wirklich nicht als bloß rausgeworfenes Geld zu betrachten.

Was das Paket Audi s-line-selection angeht, fallen bei dessen Zuwahl stattliche 2.700 Euro ins Gewicht des Kaufpreises. „Stattlich“ kann man hier im doppelten Sinn verstehen. Denn mit der Audi S-Line-Ausstattung inklusive ihrer Aluminium-Design-Gussräder (5-Arm-Kinetik-Design mit Reifen 225/45 R17) lässt sich ein stolzes Fahrzeug wie der Audi A3 Sportback durchaus in optisch anspruchsvolle Gefilde heben.  

Zusammengefasst: Die beiden Dinge, Connectivity-Paket und Audi S-Line, sind es uns wert, werden damit doch auch der Adapter für Apple Geräte mit der Lightning Buchse für das Audi music interface, Licht- und Regensensor oder das Glanzpaket miteingebunden.

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Das MMI Navigationssystem „plus“ mit MMI touch sollte aufgrund seiner wirklich hochwertigen Qualität bitteschön noch mit rein – Preis spielt keine Rolle! Obwohl? 2.490 Euro sind auch kein Pappenstiel! Nehmen oder nicht? Wir konfigurieren es kurzerhand dazu, da wir sehen wollen, wie sich das Nobel-Feature schließlich auf das Endergebnis auswirkt.

Audi A3 Sportback, Illustration: adaptive cruise control
"Adaptive cruise control" nennt sich das intelligente Audi-Assistenzsystem, bei dem der eingestellte Abstand zum Vordermann automatisch gewahrt bleibt. Nicht ganz billig, dafür äußerst sinnvoll auch für unseren A3 Sportback. - Foto © Audi

Beim wertvollen wie dankbaren Audi „active lane assist“ (600 Euro) müssten wir das gesamte Assistenzpaket "adaptive cruise control“ inklusive Audi „pre sense front“ (1.090 Euro) dazunehmen sowie den Fernlichtassistenten (135 Euro) und den automatisch abblendenden Innenspiegel, Licht- und Regensensor (255 Euro) usw. Den Schluss macht noch das Fahrerinformationssystem mit Farbdisplay (340 Euro). High-Tech? Vielmehr äußerst zeitgemäß. Denn auf die verbaute Audi-Sicherheit kann man sich verlassen. Aber erst Kombination der Features garantiert einen umfänglichen Schutz. Das macht dann die aneinandergekoppelten Preisposten im Konfigurator auch nachvollziehbar.

Wo stehen wir jetzt? Antwort: Bei einer Aufpreissumme von 7.940 Euro. Technisch konnten wir bis hierhin unseren Audi A3 Sportsback in den wichtigsten Aspekten standesgemäß aufwerten, inklusive dem frischen "Tangorot"-Look und dem Teilleder-Interieur. Und mit der Einsicht wollen wir die Konfiguration abschießen - zumindest was unsere persönliche Investitionsbereitschaft anbetrifft. Freilich könnten wir jetzt noch munter weitermachen und angesichts des Reichtums an Zusatzpunkten den Sportback noch auf ein ganz anderes Niveau hieven. Tun wir so, als hätten wir noch ein paar Groschen übrig, dann wären sicherlich die Rückfahrkamera (410 Euro), Panorama-Glasdach (1.100 Euro) und die Aluminium-Gussräder im Vielspeichen-Design (Größe 7,5Jx18 mit Reifen 225/40 R18) für 1.870 Euro als nächstes fällig. 

S line-Sportfahrwerk (565 Euro) oder das Bang & Olufsen Sound-System (790 Euro) müssen nicht sein, sind eher was für echte Audi-Jünger, bestechen aber trotzdem eben durch den noch relativ günstigen Aufpreis für den A3 Sportback. Finden wir zumindest.

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Fazit: Welchen A3 Sportback kaufen?

Audi A3 Sportback, Halbseitenansicht von vorn, stehend, rot
Foto © Audi

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8.240 Euro Zusatzkosten sind bei unserem Audi-Konfigurator-Check für einen technisch gut gerüsteten Audi A3 Sportback zusammengekommen. Und wir könnten hier noch eine Weile weitermachen, wollten wir unsere Sparschatulle leerplündern. Wir legen es nicht drauf an. Im Endergebnis unseres Tests sind wir bei 37.245 Euro angelangt. Der Großteil der Summe entfällt auf den Motor. Der 1.4 TFSI-Benziner mit 150 PS und Automatik-Getriebe kostete uns 29.300 Euro. Wir liegen damit bereits zu Beginn der Konfiguration fast 4.000 Euro über dem Preis des Basisantriebs (25.350 Euro), verfügen dafür aber über 34 PS mehr unter der Haube. Standesgemäß für einen Audi A3, der allein aufgrund seines Images ohnehin etwas zugkräftiger bespannt sein will.

Die Standardausstattung bringt schon einiges mit, das als Grundstock für weitere individuelle Upgrades gut geeignet ist. Wir haben daher auf die um 1.900 Euro höherpreisigen Varianten "Design" und "Sport" verzichtet. Die Summe bleibt uns daher auch für die Investition in ganz individuell gewählte Sonderausstattungs-Features erhalten, wo wir sowieso recht ordentlich draufgepackt haben. Sinnvolle Upgrades wie der Audi "active lane assist" oder das Connectivity-Paket mussten rein. Die Optionen wären, nebenbei gesagt, auch beim Audi A3 Sportback "Design" und "Sport" fällig gewesen. Bei der Konfiguration des Zubehörs ist uns aufgefallen, dass bestimmte Optionselemente aneinandergekoppelt sind und automatisch dazu gewählt werden müssen, will man das jeweilige Einzel-Feature unbedingt haben - natürlich mit entsprechenden Auswirkungen auf die Endsumme. Fest steht: Einiges gibt es bloß im Konvolut, der Audi-A3-Konfigurator verlangt, Kompromissbereitschaft. Übrigens nicht nur beim Sportback

Ist unser Audi A3 nun "Premium"? Wir denken, dass er dem Lable auf diesem Niveau schon gerecht kann. Dennoch sollte jeder Audi A3-Käufer sich darüber im Klaren sein, dass dabei in puncto Aufwertung noch eine ganze Menge Luft nach oben frei ist. Das ist so reizvoll wie ernüchternd zugleich. Fest steht: Wer investitionsfreudig ist, kann noch weiter ordentlich zulangen und sich den A3 Sportback in den persönlichen Siebten Himmel upgraden. Doch wer schon im Vornherein knausern will, sollte sich lieber nach einem anderen Kompakten umschauen.

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Garantieverlängerung für den Audi A3 Sportback?

Für einen Neuwagen aus dem Hause Audi bietet der Hersteller eine Anschlussgarantie an. Wenn dann die zweijährige Herstellergarantie abgelaufen ist, kann diese gegen Aufpreis um entweder ein, zwei oder drei Jahre verlängert werden. Je nach Laufleistung bringt dies unterschiedlich hohe Kosten mit sich. Eine Audi-Garantieverlängerung bringt bei einem zügigen Weiterverkauf Vorteile, außerdem sichert diese bis zu fünf Jahre nach der Erstzulassung beispielsweise eines Audi A3 Sportback einen Rundumschutz. Weitere Infos zur Audi-Anschlussgarantie gibt es hier.

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