Autowelt
Ein Audi RS3 Sportback, Bj 2017, mit 400PS.
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Neuer Audi RS3 Sportback (2017)

Der Super-Sporthintern ist zurück!

Letztes Jahr präsentierte Audi lediglich die Limousine. Zum Genfer Autosalon kommt nun endlich auch der dazugehörige RS3 Sportback.

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Dieses Comeback dürfte wohl kaum überraschen – aber spannend war es dann doch irgendwie. Denn nach dem letzten A3-Facelift präsentierten die Ingolstädter zuerst nur eine RS3-Limousine. Sollte es nun gar keinen echten Hothatch, keinen Kompaktrenner mit RS-Schriftzug mehr geben? Nun hat das Bangen ein Ende: Zum Genfer Autosalon (9. – 19. März) geht ein neuer Audi RS3 Sportback an den Start, bestellen darf man ihn dann im April und geliefert wird ab August.

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Der Audi RS3 Sportback (2017): Fahrleistung und technische Daten

Im Prinzip hat seine Limousinenschwester, die schon im Oktober auf dem Pariser Autosalon vorgestellt wurde, dem RS3 Sportback die Show gestohlen. Denn große Abweichungen bei den Daten des Stufenhecks standen eigentlich nicht zu erwarten – eigentlich noch nicht mal kleine. In beiden Varianten röhrt schließlich der gleiche Motor, den Audi als „stärksten Serienfünfzylinder der Welt“ anpreist. Angesichts der extremen Seltenheit dieser Bauart klingt das aber fast schon ein wenig putzig.

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Audi RS3 Sportback (2017) gegen Mercedes AMG A45 4Matic und BMW M140i

Dabei sind 294 kW (400 PS) eine ziemliche Hausnummer, der die direkte Konkurrenz nicht genug entgegensetzen kann. Der BMW M140i (2016) mit 340 Pferdchen kam seinerzeit schon nicht gegen den  „alten“ RS3 (367 PS) an. Der Mercedes A45 hatte den Vor-Facelift Ingolstädter hingegen erst 2015 um 14 Pferde überboten, nun steht liegt er mit seinen 381 Pferden wieder auf Platz 2.

Dieser „Vorsprung durch Power“ schlägt sich dann auch in den Fahrwerten nieder. Beim Sprint von 0 auf 100 km/h kommt der BMW selbst mit „X-Drive“-Allrad und Doppelkupplungsgetriebe nicht unter die 4,4 Sekunden. Der kompakte Benz, der mit vollständigen Namen „Mercedes-AMG A 45 4Matic“ heißt, schafft immerhin 4,2 Sekunden. Aber selbst dem Schwaben luchst der RS3 nochmal ein Zehntel ab. Mit 4,1 Sekunden stößt er sogar recht weit ins Porsche-Portfolio vor: Der einfache Carrera kommt noch nicht einmal mit dem optionalen Sport-Chrono Paket hinterher (4,2 Sekunden).

Beim Topspeed muss der RS3 die Zuffenhausener dann allerdings wieder ziehen lassen, denn auch wenn höchstwahrscheinlich noch mehr möglich wäre, lässt ihn Audi nur bis höchstens 280 km/h laufen – und auch das nur auf besonderen Wunsch hin. Unter seinesgleichen hat er allerdings wieder die Nase vorn: BMWs „M Driver´s Package“ gibt´s erst ab dem M2 und das analoge „AMG Driver´s Package“ hört im A45 schon bei 270 km/h auf zu "schaffen".

Was gibt es Neues? Das Design des Audi RS3 Sportback (2017)

Aber wie gesagt: All das wissen wir ja bereits seit der Vorstellung der Limousine. Wirklich neu am RS3 Sportback ist eigentlich nur sein „Sportback“. Und ganz genau genommen sind es sogar nur die RS-spezifischen Teile daran. Und da bleibt eigentlich gar nicht so viel übrig, außer vielleicht dem RS-Dachkantenspoiler. Und selbst der sieht seinem Pendant vom S3 verdächtig ähnlich.

Aber selbst wenn die Einzelteile alle bekannt sind: Der RS3 Sportback wirkt trotzdem ziemlich "fresh". Der Kühlergrill, die Frontschürze, das Blade und die kantigen Schwelleraufsätze sehen aus, als hätte Audi die gesamte Front nochmal ordentlich angespitzt. Die LED-Scheinwerfer sind natürlich frisch geliftet und auf Wunsch liefert Audi sogar Matrix LED-Technologie. Die Spur ist standesgemäß verbreitert und natürlich liegt ein RS um einiges tiefer auf der Straße als der Otto-Normal-Sportback.

Außerdem lässt der RS3 keinerlei Zweifel an seiner Identität aufkommen. Auf dem Kühlergrill, auf der Heckklappe, auf den Lehnen, am Lenkrad ... – mit "RS"-Emblemen ist man bei Audi nicht allzu geizig.

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Der Audi RS3 Sportback: technische Daten

Natürlich vergisst der Audi RS3 auch nicht, vielerorts auf seine Motorsportttauglichkeit hinzuweisen. Auf den 19-Zoll-Gussrädern sitzen 235/35er Reifen. Die werden vorne von Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 370 Millimetern gebremst. Optional gibt es davon sogar eine Kohlefaser-Keramik-Version. Hinten kommen Scheiben mit 310 Millimetern Durchmesser und Faustsattel zum Einsatz. Die serienmäßigen Sportsitze aus Nappaleder kann man ebenfalls upgraden, gegen Aufpreis gibt´s dann spezielle RS-Sitze. Das Sportlenkrad ist unten abgeflacht und das mittigen "Fahrerinformationssystem" informiert auch über Motorsport-Themen wie Ladedruck, Öltemperatur und Rundenzeiten.

Geschaltet wird per Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und für die optimale Verteilung des Vortriebs zwischen den Achsen sorgt eine elektrohydraulische Lamellenkupplung. Für die Musik ist ein Auspuff mit Klappensteuerung zuständig und Audis Fahrdynamiksystem "drive select" ist ebenfalls serienmäßig mit an Bord. Das RS-Sportfahrwerk mit adaptiver Dämpferregelung braucht allerdings eine Extraeinladung über die Aufpreisliste. 

Der Audi RS3 Sportback: Der Preis ist heiß!

54.600 Euro will Audi für den RS3 Sportback. Damit schlägt er seine „Marktbegleiter“ auch in dieser Disziplin, denn der Mercedes-AMG A 45 4Matic startet schon bei 51.051 Euro, BMW begnügt sich beim M140i sogar mit „nur“ 42.200 Euro.

Zumindest familienintern ist der RS3 Sportback aber die günstigere Alternative, denn die gleichnamige Limousine kostet 55.900 Euro, also €1.300 mehr. Wirklich günstig ist er trotzdem nicht – aber einen Carrera versägt man eben nicht für lau!

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