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Audi A1 Sportback 2018, grün-schwarz, Seitenansicht Foto © Audi
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Süß und rundlich war gestern

Audi A1 Sportback 2018: Was kann Generation zwei?

Audis Kleinster wird erwachsen und aufmüpfig. Zieht der neue A1 Sportback auch Männer in seinen Bann? Vorstellung.

In Sachen KBA-Neuzulassungen hat der seit 2010 erhältliche Audi A1 in seinem Segment den Anschluss zur Spitzengruppe verloren: Mit 10.756 Fahrzeugen im ersten Halbjahr 2018 ist der kleine Ingolstädter bei den Kleinwagen gerade noch unter den Top Ten vertreten. Acht Jahre nach der Einführung und vier Jahre nach der Auffrischung des Audi A1 geht in diesem Sommer die zweite Generation an den Start. Der Audi A1 II wird weiterhin das Einstiegsmodell der Marke mit den vier Ringen sein. Viel mehr Gemeinsamkeiten mit dem Vorgänger gibt es allerdings nicht: Der Premium-Kleinwagen verabschiedet sich vom niedlich-putzigen, rundlichen und eher feminin angehauchten Look. Der A1 habe sich bislang zu sehr auf die weibliche Kundschaft fokussiert, gibt man bei Audi zu Protokoll. Das soll sich mit der Wachablösung ändern.

Audi A1-Neuwagen künftig nur noch als Sportback erhältlich

Künftig gibt es den Audi A1 2018 nur noch als fünftürigen Sportback, der Dreitürer verschwindet aus dem Konfigurator. Der kleinste Audi ist jetzt um sechs Zentimeter länger. Somit herrscht sowohl im Kofferraum als auch für die Insassen mehr Platz als beim Vorgänger. Tatsächlich kann die Ladekapazität des neuen A1 2018 beinahe mit dem Niveau der Kompaktklasse konkurrieren: Im geöffneten Kofferraum ist Platz für 335 Liter, wenn die geteilt umlegbare Sitzbank aktiviert wird, wächst der Stauraum auf bis zu 1.190 Liter. Zum Vergleich: Im Audi A3 Sportback passen gerade mal 30 Liter mehr rein!

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Außerdem, hier kommen wir nochmal zum neuen, maskulineren Anspruch, ist der nächste Audi A1 Sportback markant und wesentlich dynamischer. Der künftig bei Seat in Spanien gefertigte Kleinwagen besticht durch einen sportlich-aggressiven Look mit üppigen Lufteinlässen und schwarzen Designmerkmalen, die für markante Kontraste sorgen. Im Innenraum werden Applikationen mit der Wagenfarbe versehen, zudem kann das Ambientelicht mit 30 verschiedenen Farbtönen aufgehübscht werden. 

Auch im Bereich Connectivity will man in der ersten Liga spielen. Steffen Tarashti von Audis Marketingabteilung sagt zu diesem Thema: "Es wird sehr viel Wert auf Digitalisierung gelegt, außerdem wir haben ein tolles Infotainmentsystem aus der Oberklasse zu bieten." Auch im Bereich Individualisierung wird viel Wert auf einen besonderen Eindruck gelegt, zum Beispiel mit spezifischen Kontrastpunkten, schwarzen Audi-Ringen, oder besonderen Felgenfarben.

Audi A1 Sportback 2018, Frontansicht
Foto © Audi

Der neue Audi A1 Sportback: Ohne Diesel bis zu 200 PS stark

Audis Einstiegsfahrzeug steht nun übrigens auf der gleichen MQB A0-Plattform wie die Konzernbrüder VW Polo und Seat Ibiza. Wie sieht es unter der Motorhaube aus? Generation zwei des Audi A1 Sportback verbindet frisches Design mit einer bewährten Motorenpalette, die mittelfristig den Anforderungen entsprechend Euro 6d-TEMP-tauglich sind. Turboaufladung und Direkteinspritzung sind bei den Triebwerken Standard. Audi führt derzeit innerhalb seiner Modellreihen eine neue Nomenklatur ein, wodurch sich die Bezeichnung der einzelnen Motorisierungen ändert. Auch beim A1 Sportback ist dieser Prozess im Gange - Stand September 2018 ist im Konfigurator lediglich eine Variante verfügbar und das ist der A1 30 TFSI mit 116 PS.

Die Leistungsspanne des Audi A1 2018 wird mittelfristig vermutlich bis 200 PS gehen. Das Einstiegsaggregat mit 1,0 Liter Hubraum und drei Zylindern setzt sicher keine sportlichen Ausrufezeichen, bietet dafür aber zufriedenstellende Fahrleistungen und einen überschaubaren Verbrauch. Neben weiteren Leistungsstufen des Dreizylinders sind auch Vierzylinder mit 1,5 und 2,0 Liter Hubraum vorgesehen. Und was machen die Dieselmotoren? Um diese macht Audi erstmal einen Bogen - spätere Einführung nicht unwahrscheinlich.

Wer einen Audi A1 2018 neu kaufen möchte, hat die Wahl zwischen manuellem Schaltgetriebe oder alternativ der "S tronic"-Automatik. Bereits das Basisfahrwerk kann in Tests durch seine Agilität punkten. Gegen Aufpreis ist auch eine Ausführung mit Sportfahrwerk oder adaptivem Fahrwerk erhältlich. Letzteres bietet die Möglichkeit, zwischen den Fahrmodi "Auto", "Dynamic", "Efficiency" und "Individual" zu wechseln. 

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Bei den Fahrassistenzsystemen ist der A1 wie gewohnt vorne mit dabei: Spurverlassenswarner und Geschwindigkeitsbegrenzer gehören zur Serienausstattung. Gleiches trifft auf den Kollisionswarner zu, der nicht nur andere Fahrzeuge erkennt, sondern auch Fußgänger und Radfahrer. Auf Wunsch lässt sich der Audi A1 II mit einem Abstandstempomaten ausrüsten, der dem Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von imposanten 200 km/h die fahrerische Arbeit erleichtert.

Was für ein Preis ist beim Audi A1 Sportback der nächsten Generation fällig? Dieses Geheimnis ist mittlerweile gelüftet. Das Basismodell des Audi A1 30 TFSI wird in der veröffentlichten Angebotsliste mit mindestens 21.150 Euro ausgewiesen. Auch der fünftürige Vorgänger wurde in seinen letzten Zügen zu einem Einstiegspreis von knapp über 20.000 Euro angeboten. Im Audi-Konfigurator ist der Neuzugang bereits verfügbar, in Kürze gibt es bei uns im Konfigurator-Test den ausführlichen Preis-Check! Der Auslieferungsstart für den neuen Audi A1 Sportback ist für November terminiert. 

Neuer Audi A1 Sportback 2018 im Video

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